Motto des SEN

Vorbemerkungen zur CO²-Belastung

Rund 9 Milliarden Menschen auf der Erde verlangen nach einer enormen Menge an Energie. Die prognostizierte Zunahme der Weltbevölkerung wird dann logischerweise auch noch eine weitere Zunahme des Bedarfes an Energie mit sich bringen.

In der Vergangenheit erfolgte die Energiegewinnung ausschließlich durch das Verbrennen fossiler Energieträger wie Kohle, Erdöl, Erdgas oder eben Holz.
Auf jeden Fall wurde dabei eine enorme Menge an Kohlenstoff freigesetzt, der teilweise über Jahrmillionen gespeichert gewesen war.

Dadurch, dass diese Unmengen an Kohlenstoff gespeichert, d.h. eingeschlossen waren, hatte sich in der Vergangenheit erst ein für menschliches Überleben geeignetes Klima bilden können. Nun ist die Menschheit schon wieder 200 Jahre dabei, diesen früher mal eingeschlossenen und damit mehr oder weniger unwirksam gemachten Kohlenstoff ungehemmt wieder freizusetzen.

Was das für Auswirkungen hat, erleben wir derzeit bereits an dem leicht erkennbaren Klimawandel durch die menschengemachte CO²-Belastung.

Es gibt natürlich Mitbürger, die einfach behaupten, diese CO²-Belastung sei zum einen nicht menschengemacht und zum anderen auch überhaupt nicht schädlich, weil die Natur ja durchaus auch Kohlenstoff brauche.

Wenn diese Mitbürger auch bereit wären, auf die faktenbasierten und beweisbaren
Forschungsergebnisse der Wissenschaft einzugehen, könnte sich daraus eine fruchtbare Diskussion ergeben.

Daraus könnten sich dann wiederum Erkenntnisse ergeben, die in der Sache weiterführen könnten. Das aber verhindern die Erdöl- und Erdgas-Industrie einschließlich der auf fossiler Energie fußenden anderen Industrien recht erfolgreich.

Jedem normal denkenden Menschen ist leicht verständlich, dass wir unsere Industrien nicht von Heute auf Morgen komplett auf umweltfreundlich umstellen können. Das wird schon eine gewisse Zeit brauchen und auch finanzielle Mittel erfordern.

Aber so zu tun, als würde die Welt in alle Ewigkeit das Verbrennen der fossilen Energieträger klaglos hinnehmen, stellt eine Versündigung an der Zukunft kommender Generationen dar.
Hierzu sagte Dr. Eckhart von Hirschhausen am 20.01.2026 folgendes:

„Alles was wir jetzt nicht investieren in eine zukunftsfähige und enkeltaugliche Welt, wird uns
viel, viel teurer zu stehen kommen. Und jede weitere Generation wird uns dafür hassen.“


Ein Naturschutzverein – „Natur“ ist hier durchaus als Gesamtheit zu verstehen - darf sich also nicht nur auf den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt konzentrieren, sondern muß auch den Schutz unseres
Klima’s im Blick haben.

Wenn dem nicht so sein sollte, darf er sich auch nicht pauschal „Naturschutzverein“ nennen! Denn ohne ein für alles Leben wichtiges und gutes Klima führt sich jede weitere Schutzbemühung selbst ad absurdum.

Klaus Huber im Februar 2026

 

Grundsätzliche Beurteilung der Erneuerbaren Energien

Bis zu dem Zeitpunkt, als die Industrialisierung einsetzte und die Erde nur mit einer vertretbaren Menge an Menschen besiedelt war, waren diese Menschen – auch mit den größten Schweinereien - gar nicht in der Lage, das Klima ernsthaft zu beeinflussen. Die menschlichen Tätigkeiten konnten zwar schon
Auswirkungen auf das Wetter haben, aber noch nicht auf das Klima.

Erst die ungemeine Zunahme der Anzahl der Menschen in den leicht zu besiedelnden Gebieten der Erde, in Verbindung mit der Umweltbelastung durch die enorm um sich greifende Industrie – zum Wohle und zur Zufriedenstellung eben all dieser Menschen – hat zu dem Effekt geführt, dass die Erde immer
schmutziger wurde, obwohl die Menschen selbst immer reinlicher wurden.

Das Fatale in dieser Situation war, dass die Verschmutzung der Atmosphäre für den Einzelnen nicht sichtbar und dadurch also auch nicht direkt erkennbar war.
Mit der Erfindung der Dampfmaschine begann die Industrialisierung so langsam und gewann bis zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert erst relativ langsam an Fahrt.

Dann aber jagte eine Erfindung die Andere und dabei spielte der Gedanke an einen Schutz der Erde überhaupt keine Rolle.
Der Maßstab für Alles war dann nur noch das Geld und die damit zu erlangende Bequemlichkeit. In den 1950er Jahren lebten auf der Erde ca. 3,5 Milliarden Menschen und die Erde erschien dem Normalbürger als unendlich groß und unverletzlich.
Als dann irgendwann Millionen Fluggäste pro Jahr um die Welt jetteten, hätte man eigentlich schon erkennen können, dass die Welt so groß auch wieder nicht ist und menschengemachte Narben im Gesicht der Erde sogar aus 10.000 Meter Höhe schon erkennbar waren.
Die ersten Wissenschaftler, die anfingen, sich Sorgen zu machen, wurden belächelt und als bemitleidenswerte Spinner dargestellt.

Aber schon in den 1970er Jahren waren die Erkenntnisse dieser Leute so bedrückend, dass einigermaßen intelligente Politiker die Notwendigkeit sahen, ernsthaft etwas gegen die zunehmende Verschmutzung der Erde und der Erdatmosphäre unternehmen zu müssen.
Mittlerweile war die Wissenschaft auch schon in der Lage, die aktuelle Entwicklung und den aktuellen Zustand der Erdatmosphäre faktenbasiert zu bewerten.

Seit dieser Zeit besteht nun schon der Kampf zwischen Menschen, die sich von wissenschaftlichen Fakten nicht nervös machen lassen und davon ausgehen, dass es immer schon gutgegangen ist und man sämtliche Probleme mit den notwendigen Aktionen doch leicht in den Griff bekommen kann.

Diesen Leuten stehen diejenigen gegenüber, die der Wissenschaft zuhören und sich um den Fortbestand der menschlichen Besiedelung der Erde Sorgen machen.
Erstere haben überhaupt nicht begriffen, wie ernst die Lage heute schon ist und dass die Erde die Menschen absolut nicht braucht, die Menschen die Erde aber sehr wohl.

Dass die Leute, die eindringlich dafür werben, die Erde und die Erd-Atmosphäre notfalls auch mit hohem finanziellem Aufwand vor nachhaltigen Schäden zu bewahren, macht sie in den Augen vieler ihrer Mitmenschen zu unbequemen Spaß-Verderbern. Das aus großer Sorge in 1997 von vielen Staaten unterzeichnete Kyoto-Protokoll zum Schutz des Weltklimas und mit der verantwortlichen Vorgabe, den weltweiten Anstieg der klimaschädlichen
„Treibhausgase“ ab 2005 auf 5 % gegenüber 1990 zu begrenzen, kam auf Anraten von namhaften Wissenschaftlern zustande.

Es wurde von Fachleuten als bei weitem nicht ausreichend bewertet.
Aber es war zumindest mal ein Anfang in die richtige Richtung.
Dieses Abkommen wurde jedoch von der Mineralöl-Industrie und den damit zusammenhängenden Industrien sofort als geschäftsschädigend erkannt – wohl wissend, in welch enormem Umfang das Verbrennen fossiler Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle die Atmosphäre langfristig belastet.

Zur Rettung ihres überaus einträglichen Geschäftsmodelles haben diese Industrien es dann mit Milliardenaufwand für pseudowissenschaftliche Falschdarstellungen erreicht, ihren Kunden zu suggerieren, dass alles halb so schlimm sei und man dem Verbraucher nur den Spaß verderben wolle.
Diese Falschdarstellungen haben leider auch viel zu viele Politiker übernommen und sich damit zu einem Werkzeug der Mineral-Öl- und der Auto-Industrie gemacht.

Diese Politiker haben dann ( quasi im Auftrag der Industrie ) alles dafür getan, die Entwicklung der Erneuerbaren Energien auszubremsen.
Allerdings hatten clevere Unternehmer in den neuen Branchen Photovoltaik und Windenergie - gegen alle Widerstände - Deutschland zum Weltmarktführer in diesen Industriesparten gemacht.
Das hätte Deutschland auch bleiben können, wenn sich nicht ein Teil der politischen Parteien von den alten Männern in den alten Energien vor deren Karren hätte spannen lassen.

Gemeinsam hat man es um 2010 dann auf politischem Weg geschafft, diese zukunftsweisenden, umweltschonenden und enormes wirtschaftliches Potential bietenden Industrien vor allem China in die Hände zu legen.
Für die damals und bis heute weggefallenen Arbeitsplätze hat sich bis heute kein Politiker entschuldigt und für die in die Insolvenz getriebenen Unternehmen hat auch die deutsche Politik keine Hilfsgefühle entwickelt, ganz im Gegenteil zu den großzügigen Hilfsangeboten an die alten Industrien.

So besteht nach wie vor die Gefahr, dass diese „Alten Herren“ – auch wenn sie vom Lebensalter eigentlich noch nicht in diese Kaste zu rechnen wären – sich weiterhin an der Zukunft für die kommenden Generationen versündigen und Deutschland zu einem Museum für überalterte Industrien machen werden.
In diesem Bereich sind viele Politiker tätig, bei denen von der so hoch gelobten Verantwortung für die Zukunft überhaupt nichts zu spüren ist.

Das ist außerordentlich schlimm, weil ein reiches Land wie Deutschland alle Möglichkeiten (gehabt) hätte, ganz vorne in den umweltschonenden Industrien mitzuspielen.
Da aber nicht alle Menschen dumm sind oder sich nicht für dumm verkaufen lassen, kommt die Änderung – wenn schon nicht von oben – dann eben von unten; d.h. wenn sich die Menschen die neuen Energien wirtschaftlich leisten können, werden sie sich auch diesen zuwenden.

Das kann man ja leicht beobachten.
Wer es sich leisten kann, lässt sich eine Solaranlage auf das Dach schrauben oder heizt sein Haus mittels einer Wärmepumpe.
Wer sich noch mehr leisten kann, investiert in Solarparks oder gleich in Windenergieanlagen. Die Entwicklung der Erneuerbaren Energien ist in Deutschland bereits so weit fortgeschritten, dass in 2025 erstmals durch Sonne und Wind mehr als die Hälfte der benötigten Energie nutzbar gemacht
werden konnte.

Auch diejenigen, die eine unzumutbare Verteuerung des Strom’s vorausgesagt haben, wurden Lügen gestraft, weil zwischenzeitlich jeder weiß, dass die Gestehungskosten für Energie aus Sonne und Wind die bei weitem Günstigsten sind.

Das ist mittlerweile wohl auch bei Jedem angekommen, weil der Strompreis ab dem 1.1.2026 niedriger wie vorher geworden ist.
Das ist leider Gottes das Einzige, was einem Großteil der Bevölkerung wichtig ist – Geld. Aber so ist es nun mal, und wenn es in diesem Fall hilfreich ist, ist es eben auch mal gut.

Insgesamt ist festzustellen, dass Deutschland bei weitem noch nicht mit der vorbildlichen Entwicklung in einigen skandinavischen Ländern mithalten kann, dass aber immer noch eine berechtigte Hoffnung besteht.

 

Da ist die Aussage des bekannten Wissenschaftlers Harald Lesch von großer Wichtigkeit:


„Wärmepumpen und E-Mobilität sind keine grünen Spinnereien, sondern Technologien mit der höchsten Effizienz – das Beste, was die Physik zu bieten hat.“


Diese Aussage sollten sich einmal die vielen „Fachleute“ hinter die Ohren schreiben, die immer noch versuchen, die Erneuerbaren Energien zu dißkreditieren.


Klaus Huber, im Februar 2026